Triennial of religion 2015

Salzburg Religionstriennale

Während der Salzburger Hochschulwochen findet heuer der dritte Teil der Salzburger Religionstriennale statt. Für eine Woche kommen 20 qualifizierte DissertantInnen und PostDocs nach Salzburg, um sich mit der politischen Geschichte und Gegenwart der drei monotheistischen Religionen in Europa auseinanderzusetzen. Begleitet werden sie dabei von einem interdisziplinären Team an WissenschaftlerInnen. 

2013 fand der Startschuss der ersten Salzburger Religionstriennale statt. Das englischsprachige Exzellenzprogramm, das von den Salzburger Hochschulwochen gemeinsam mit den Fachbereich Systematische Theologie organisiert wird, hat sich zum Ziel gesetzt, NachwuchswissenschaftlerInnen aus verschiedenen Disziplinen zusammenzubringen, um Fragen von Religion, Kultur, Politik und Identität im europäischen Kontext zu beleuchten. Im Mittelpunkt stehen dabei die drei monotheistischen Religionen – Judentum, Christentum und Islam. Nach zwei erfolgreichen Durchgängen in den vergangenen beiden Jahren findet 2015 der dritte und abschließende Teil der ersten Salzburger Religionstriennale statt. Die TeilnehmerInnen erwartet wieder ein dichtes und interessantes Programm mit renommierten WissenschaftlerInnen aus den entsprechenden Bereichen. Dieses Jahr arbeiten folgende ExpertInnen mit den StipendiatInnen: 

Susanne Plietzsch/Salzburg, Judentum

Ulrich Winkler/Salzburg, Christentum

Christine Schirrmacher/Bonn, Islam

Helmut Zander/Fribourg, begleitender Wissenschaftler

In den ersten beiden Jahren haben TeilnehmerInnen aus 21 verschiedenen Nationen, die an 31 verschiedenen Universitäten weltweit studieren, an der Salzburger Religionstriennale teilgenommen. Während die TeilnehmerInnen im ersten Jahr durchwegs aus Europa kamen, wurden im zweiten Jahr die Grenzen Europas überschritten und es nahmen auch NachwuchswissenschaftlerInnen aus Ägypten, Pakistan, Kuwait und den USA am Programm teil. Somit bietet die Salzburger Religionstriennale eine einzigartige Möglichkeit, um mit Menschen aus den unterschiedlichsten kulturellen, religiösen und konfessionellen Kontexten ins Gespräch zu kommen.