Salzburger Religionstriennale 2016

Religion auf der Flucht.

Die Auswirkungen der Migration auf die Religion in säkularisierten Gesellschaften Europas 

Die Salzburger Religionstriennale beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Frage, in welchem Sinne Religion als ein bedeutsamer Aspekt europäischer Gesellschaften angesehen werden kann. Die weltweite Migrationsbewegung, die Europa in diesen Tagen herausfordert, wirft ein neues Licht auf diese Frage, insofern als die religiöse Zugehörigkeit zu den Faktoren zu rechnen ist, welche die Identität zumindest eines nennenswerten Anteils der aktuellen Flüchtlinge ausmachen. Die diesjährige Summer School bedenkt die Implikationen dieser Situation. In welcher Weise wirkt sich die derzeitige Migration auf die Landschaft der Religiosität in europäischen Gesellschaften aus? Welcher Unterschiede müssen in dieser Hinsicht getroffen werden, wenn wir westeuropäische Gesellschaften mit Ländern in Mittel- und Osteuropa vergleichen? Was sind andererseits die Effekte der prekären Lebenssituation der Flüchtlinge auf ihr religiöses Leben? In welcher Weise treten Gesichtspunkte religiöser Identität mit sozialen und nationalen Facetten in Wechselwirkung?

 

Nachwuchswissenschaftler in der Promotions- und PostDoc-Phase in Fächern wie Religionswissenschaft, Religionssoziologie, Theologie, Politikwissenschaften oder Philosophie aus ganz Europa sind eingeladen, sich für die Teilnahme an der Summer School zu bewerben. Nachwuchswissenschaftler aus Mittel- und Osteuropa können sich für Stipendien bewerben, welche einen Fahrtkostenzuschuss und die Unterkunft während der Summer School beinhalten. Weitere Einzelheiten zur Summer School und zum Zulassungsverfahren entnehmen Sie bitte dem Call for Applications